Ich glaube, ich habe gerade meinen kleinen Moment für diesen heutigen Tag gefunden
. [ http://ducnoir.blog.de/2009/09/01/kleinen-momente-6869676/ ] Mein Bruder versucht sich gerade an "Oh Tannenbaum", ein ziemlich unattraktives Lied in meinen Hörorganen, sehr langweilig und schlicht, vergleichbar mit "Alle meine Entchen". Doch mein Klavierlehrer hat gerade ein Lied, welches den Namen einer großen, bedeutenden Stadt in den USA trägt, indem eine bescheidene bronzene Statue, welches ein Geschenk der Franzosen war, steht, zum Besten gegeben. Mein kleiner Moment <3.
Die Idee für diesen Eintrag entstand bereits seit der Geburtsstunde dieses gelblich, herbstlichen Blogs. Als Titel war damals " Die regende Sonne" geplant, aber das werde ich mir, im Laufe der nächsten Minuten, noch einmal überdenken. Kommen wir zur Sache:
Ich liebe die Sonne,
wie viele andere von euch auch.
Es gibt kaum etwas besseres, als an einem milden Frühlingsmorgen, wenn es gerade hell wird, überall in der Luft noch dieser frische Nebel und Tau zu sehen ist und man dadurch einzelne Sonnenstrahlen erkennen kann, spazieren geht, um den frischen Duft des widerkehrenden Lebens zu genießen und die gerade blühenden Tulpen, welche ,vom Tau und dem Licht der Sonne, sich glänzend im Wind wiegen, zu beobachten. Doch das allerbeste ist, eingepackt in Mantel und Schal, gen Sonne zu blicken und sich diese verdammten angenehm warmen Sonnenstrahlen ins Gesicht schimmern zu lassen. Die Strahlen, die auch im späten Sommer noch spät Abends scheinen, wenn du mit deinen Freunden gerade im Garten grillst und ihr euch von diesen Sonnestrahlen, genau wie in den bisherigen Sommertagen, hinreißen lasst.
Doch WEN ich viel mehr liebe, ist der Regen...
Der melancholische Regen, der dir den Tag ruiniert und gleichzeitig rettet, der MIR jedes Mal wieder klar macht, dass ICH ein NICHTS bin, auch nur ein Tropfen unter milliarden Anderen, der tausende, sowohl negative als auch postitive, Gefühle hervorruft und dich in den tiefen Zustand des phylosophischen Denkens versetzt.
Der Regen, der die Straßen nicht nässt, sondern für dich säubert, sie glänzend macht, ihr den berühmten Geruch nassen Asphaltes gibt, der wunderbare Pfützen schafft, in denen sich die vorüber ziehenden Wolken spiegeln und in denen man den Aufprall jedes einzelnen winzigen Regentropfens erkennt.
Der Regen im Herbst, wenn es anfängt kalt zu werden, du allein am Schreibtisch vorm Fenster sitzt, hinauf, in den grauen, traurigen, dramatischen, aber doch lebhaften und wundervollen Himmel blickst und die Musik leiser drehst, um dem trommeln des Regens zu lauschen.
Der Regen, der wie Musik in den Ohren ist, wenn man die Augen schließt und hört wie er nachts, leise gegen den Regenschirm oder das Dachfenster poltert.
Und letzlich, der Regen, der dich, in verbindung mit einem fesselndem Buch am Kamin, einem außergewöhnlich fabelhaften Film, harmonischer Musik und an bestimmten Sitationen, einfach nur.... zum weinen bringt. ![]()
Das ist der Regen, dieser so vielfältige und facettenreiche Regen, den ich so sehr verehre.
Doch das, worum es mir eigentlich geht, ist die kombination aus beidem.
Die Situation, die ich meine kommt relativ selten vor, wodurch sie so besonders für mich ist, dass ich ihr einen eigenen Blogeintrag witme. Klar! Ihr wisst alle was ich meine, aber nicht das Stück muss interessant sein, um die Aufführung gelungen zu machen, die Darstellung tut es. Nun ja,... und diese, liegt gewisserma(a)ßen an mir.![]()
Aber nicht jetzt... nicht heute... ![]()
ich will es spannend machen... seit gefasst
!
To be continued.









